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Montag, den 16 Januar 2012
Das Jahr 2011 verlief für den Hotelimmobilienmarkt sehr erfreulich. Mit einem Transaktionsvolumen von 720 Mio. Euro konnte gegenüber dem Jahr 2010, dort lag das Transaktionsvolumen bei 460 Mio. Euro, ein deutliches Plus erwirtschaftet werden.
Bei den Investoren handelt es sich überwiegend um institutionelle Anleger. In Deutschland sind diese im Jahr 2011 die Deka, Union Investment, Commerz Real oder die LB Immo Invest gewesen. Der Fokus liegt auf Business Hotels in Großstädten. Unter den ausländischen Anlegern befinden sich insbesondere Fonds und Private Equity Gesellschaften. Namen wie Blackstone, Invesco oder ADIA sind hier zu nennen. Aus dem Ausland floss rund 70 Prozent des investierten Kapitals. Begehrt sind Hotels, die eine Anbindung an eine internationale Marke haben. Viele Investoren suchen auch gezielt nach Hotels der Luxusklasse. Bei den Standorten stehen München und Hamburg an erster Stelle gefolgt von Berlin.
Bei der Finanzierung stoßen die Investoren immer wieder auf Hürden. Die Banken finanzieren häufig nur 40 Prozent des Kaufpreises. Dies hat zur Folge, dass überwiegend eigenkapitalstarke Investoren zum Zuge kommen.
Verschiedene internationale Hotelketten geben an, dass sie ihren Wachstumskurs in Deutschland weiter fortsetzen möchten. Accor, Hilton, Marriott und Starwood haben schon konkrete Pläne für die nächsten zwei Jahre.
Quelle: AHGZ
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