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Freitag, den 27 Januar 2012
Die Zahlen des Bundesinstitutes für Berufsbildung spiegeln das wider, was viele Hoteliers und Gastronomen seit geraumer Zeit selbst erfahren. Die Anzahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge ist zum Stichtag 30.9.2011 wiederholt rückläufig. Der Rückgang beträgt über alle sechs gastgewerblichen Ausbildungsberufe insgesamt 10,3 Prozent.
Das deutlichste Minus ist wie schon im Vorjahr bei den Restaurantfachleuten (-14,3 Prozent) und den Köchen (-13,7 Prozent) zu verzeichnen. Lediglich im Ausbildungsberuf Hotelkaufmann/-kauffrau fand ein kleines Wachstum statt. Trotz des Rückgangs ist der Ausbildungsberuf Koch/Köchin nach wie vor der stärkste Bereich.
Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt ist ein Indiz für den fortschreitenden demografischen Wandel. Die Zahl der Schulabgänger ist weiter rückläufig, in den neuen Bundesländern ist dieser Trend noch deutlicher zu spüren. Hinzu kommt, dass bei den jungen Leuten das Studium immer beliebter wird. Die Universitäten können sich vor Studienanfängern kaum retten, was zu Lasten der Ausbildungsbetriebe geht. Der Anteil der Hauptschüler nimmt dort zu. Für das Gastgewerbe wird es immer wichtiger, entsprechende Maßnahmen zur Nachwuchsgewinnung und –bindung zu entwickeln, zumal die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe immer noch sehr hoch ist.
Quelle: AHGZ
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