01.04.2020

Verträge in der Corona-Krise

Pacta sunt servanda!

Wenn jetzt schon bis dato so erfolgreiche Unternehmen wie adidas und Deichmann ihre Mietverträge stunden lassen, wie sieht es dann finanziell erst bei anderen Mittelständlern aus? Nach Angaben von Creditreform sinkt die Zahlungsmoral in der Corona-Krise kontinuierlich. Aktuell zahlen die Unternehmen ihre Rechnung im Durchschnitt nach 11,6 Tagen. Noch im Januar 2020 lag der Wert bei 10,5 Tagen. Auch eine neue Befragung von 1.500 Mitgliedern des Verbands „Die Familienunternehmer“ zeigt die finanzielle Not von Unternehmen. Für fünf Prozent der befragten Mittelständler reicht das Geld nur für zwei Wochen, für 28 Prozent für acht Wochen und für 26 Prozent für drei Monate.

Verträge geraten in der Corona-Krise also zwangsläufig unter Druck. Sind sie noch einzuhalten, wenn nicht gezahlt oder geliefert werden kann? Gilt in der aktuellen Extremsituation noch der Grundsatz: Pacta sunt servanda? Hierzu die Rechtsauffassung unseres Regionalpartners HLB Schumacher Hallermann aus Münster.

Dr. Michael Peschke

BPF Best Practice Forum GmbH

Bitte helfen Sie mit. Wenn Sie Ideen oder Best-Practice-Beispiele rund um die Corona-Krise im Mittelstand haben, senden Sie mir eine Mail (peschke@best-practice-forum.de). Bei einer Veröffentlichung nennen wir Ihren Namen.