Expertentalk

Johannes Hegger, GH Hotel Interior Group GmbH

Einrichtungen für Hotels und Büros

Johannes Hegger, GH Hotel Interior Group GmbH, im Gespräch mit unserem Netzwerk.

Herr Hegger, Sie bieten Einrichtungslösungen für Hotels, Pflegeheime und andere Objekte. Wie ist Ihr Weg zum Unternehmer gewesen?

Als ausgebildeter Holzingenieur habe ich jahrelang in der Möbelindustrie gearbeitet und dort auch immer Kontakte zu Hotels gehabt. Nach der deutschen Wiedervereinigung habe ich dann den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt. Zu meinen ersten Kunden gehörten damals die Hotelketten Maritim und Dorint. Von Beginn an habe ich auf Individualität in der Einrichtung gesetzt. Deshalb war auch eine eigene Möbelproduktion notwendig. Vor 20 Jahren haben wir mit einer kleinen Fertigung auf dem Bauernhof meiner Eltern in Lingen begonnen. Daneben hatten wir Partnerproduzenten in Slowenien, Italien und Polen.

Wie ist Ihr Unternehmen heute aufgestellt?

In der Zwischenzeit beschäftigen wir rund 300 Personen in zwei Fertigungsbetrieben und haben eine eigene große Möbelfabrik und Polsterei in Polen. Wir haben schon sehr früh damit begonnen, nicht nur lose Möbel zu verkaufen, sondern Komplettzimmer für Hotels, Pflegeheime und mittlerweile auch für Studentenappartements. Daher sprechen wir von Einrichtungslösungen.

Was genau bieten Sie Ihren Kunden und wer hat den größten Bedarf?

Wir bieten einen Full-Service. Dazu gehören Planung, Design, Musterraumerstellung und die Montage der Einrichtung unserer Möbel in Objektqualität. Für die handwerklichen Zusatzarbeiten wie Entkernung, Badinstallation und Elektroinstallation haben wir feste Partnerunternehmen. Wir sehen in den nächsten Jahren einen großen Bedarf in der Privathotellerie. Bei vielen ist die Einrichtung in die Jahre gekommen und nicht mehr zeitgemäß. Hotelgäste von heute werden immer anspruchsvoller. Die Neugestaltung des eigenen Hotels wird vor allem dann akut, wenn Hotels an die nachfolgende Familiengeneration übergeben wird. Spätestens dann sind oft Neukonzepte notwendig. Je früher mit der Planung begonnen wird, desto besser. Wir sind flexibel und richten unsere Möglichkeiten nach dem verfügbaren Budget unserer Kunden.

Welche Trends haben wir aktuell bei Einrichtungslösungen?

Nach wie vor steht Individualität hoch im Kurs. Daneben werden Einrichtungen von Hotels immer wohnlicher und persönlicher. Zudem wächst die Bedeutung des öffentlichen Bereiches wie Lobby, Lounges, Bars und andere Aufenthaltsräume. Im Trend liegen auch strapazierfähige Materialien mit wertiger Holzoptik (z. B. HPL) oder Kunstleder aus Silicon.

Was kostet eine Zimmereinrichtung im Durchschnitt und wie lange dauert der Weg von der Planung bis zur Fertigstellung?

Das kann man so pauschal nicht sagen. Wenn z. B. ein Hotelier großen Wert auf Nachhaltigkeit legt und Naturmaterialien einsetzen möchte, dann wird es teurer als bei einer einfacheren Standardausstattung. Wir arbeiten durch unsere jahrelange Erfahrung und digitalen Abläufe sehr schnell und können Zimmer von A bis Z sogar in drei Monaten einrichten. Am längsten dauern erfahrungsgemäß die Entscheidungsprozesse beim Kunden.

Bieten Sie auch Büroeinrichtungen?

Indirekt. In Zusammenarbeit mit bekannten Büromöbelherstellern wie Assmann oder Febrü aus Ostwestfalen richten wir auch Büro-Lounges ein.

Wir bedanken uns für das Gespräch Herr Hegger.

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