26.05.2019

Mit authentischen Bildern begeistern

Hotelfotografie

© Falko Wübbecke

Hotels und Restaurants sind sinnliche Erlebniswelten. Zum Marketing im Gastgewerbe gehören daher auch professionelle, authentische und vor allem emotionale Bilderwelten auf Websites, Buchungsportalen, in Social-Media-Kanälen und in klassischen Broschüren (z. B. Hausprospekten).

Die Investition in gute Fotos lohnt sich. Engagieren Sie einen erfahrenen Fotografen mit guten Referenzen. Fotografen können nicht alles gleich gut. Es gibt Spezialisten für gestellte Einzel, Gruppen- oder Szenefotos. Andere wiederum beherrschen emotionale Schnappschüsse von Events (Society-Fotos) oder künstlerische Ausschnittfotografie. Die Qualität sollte hochwertig, und die Fotoinhalte sollten zu Ihrem Unternehmen passen. Authentizität wirkt. Außerdem gehen Sie bei Eigenproduktionen beim Urheberrecht auf Nummer sicher. Gute Marketingagenturen arbeiten immer auch mit guten Fotografen zusammen.

Grundsätze der Fotografie

Bei der Hotel- und Restaurantfotografie geht es darum, ein Gesamtkonzept zu inszenieren, das sich von der Konkurrenz abhebt und die Gäste bereits im Vorfeld begeistert. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf einer einheitlichen und aussagekräftigen Bildsprache. Das Hotel und/oder Restaurant soll eindeutig wiederzuerkennen sein. Dies gelingt am besten über die Integration des Corporate Designs. 

Da jedes Hotel einzigartig ist, wird auch das Kommunikationskonzept individuell hierauf zugeschnitten. Trotzdem helfen Orientierungspunkte dem Fotodesigner dabei, eine authentische Bildsprache zu kreieren. Hierzu zählt beispielsweise, dass das Haus optimal in die Landschaft eingebettet wird, die Räumlichkeiten ansprechend abgelichtet und die Speisen sowie Arrangements einladend präsentiert werden. Nicht zu vergessen sind gute Personenfotos. Gäste möchten wissen, mit wem sie es im Service persönlich zu tun bekommen und wer für das Haus verantwortlich ist.

© Falko Wübbecke

Und sonst …

  • Verwenden Sie niemals Stockfotos. Auf den Foto-Pool einer Agentur zurückzugreifen, mag bequemer und kostengünstiger sein, als einen Fotografen zu engagieren, doch sind die dort verfügbaren Fotos überwiegend beliebig und austauschbar: vielfach variierte Aufnahmen von fröhlichen, anzugtragenden Menschen am Schreibtisch oder in Konferenzräumen. Zeigen Sie stattdessen, wie es in Ihrem Hotel aussieht und wer die echten Menschen hinter dem Firmennamen sind. 
  • Gute Unternehmensfotos brauchen Zeit. Setzen Sie einen Termin für das Shooting an, der durchaus einen Arbeitstag in Anspruch nehmen darf. Sprechen Sie im Vorfeld mit dem Fotografen über Ziele, Inhalte und Stil der Fotos. Authentische Ergebnisse erhalten Sie, wenn die Bilder nicht gestellt, sondern „bei der Arbeit“ gemacht werden. Gruppenfotos bis hin zur gesamten Belegschaft empfehlen sich in der Regel nicht: Es ist kaum jemand darauf zu erkennen, und sie sind schnell nicht mehr aktuell.
  • Beachten Sie Rechtliches. Nicht jeder Mitarbeiter möchte vor die Kamera. Klären Sie vorher, wer bereit ist bei den Aufnahmen mitzuwirken. Denn jeder hat ein Recht am eigenen Bild. Wer als Einzelner oder in einer kleinen Gruppe im Mittelpunkt eines Fotos steht, muss vor der Veröffentlichung des Bildes sein Einverständnis dazu erklärt haben – im Zweifel schriftlich. Auch müssen Sie sich vom Fotografen die Nutzungsrechte an den Bildern einräumen lassen, am besten „räumlich, zeitlich und inhaltlich unbeschränkt.“ Vorformulierte Verträge, so genannte „Model relaeses“ geben einen Anhaltspunkt, wie so ein Vertrag aussehen kann.

Fotos – insbesondere von Ihnen und Ihren Mitarbeitern – sind ein, wenn nicht sogar der wichtigste visuelle Bestandteil Ihrer Unternehmenskommunikation. Mit „do it yourself“ oder Stock sparen Sie hier am falschen Ende. Wenn Sie zeigen wollen, dass Sie und Ihr Unternehmen Ihr Handwerk verstehen, müssen auch Ihre Bilder diese Professionalität vermitteln

Unsere Empfehlung

Falko Wübbecke | Fotodesign

Dipl. Fotodesigner (FH) Falko Wübbecke
Konrad-Adenauer-Allee 10 | Gebäuderückseite
44263 Dortmund

Fon: 0231.98340240

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