26.06.2019

Grundregeln für Hoteliers und Gastronomen

Website-Texte

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Die eigene Website bleibt im Gastgewerbe trotz HRS, Google und anderen Plattformen Dreh- und Angelpunkt für Ihr Online-Marketing. Neben modernem Design und funktionierender Technik ist professioneller Content der entscheidende Erfolgsfaktor. Dazu zählen authentische und ansprechende Fotos, kurze Videos von Ihrem Betrieb und nicht zu vergessen aktuelle und Google-optimierte Website-Texte.

Statische und dynamische Texte

Zu den statischen Texten auf Ihrer Website gehören Informationen zu Ihrem Hotel und/oder Restaurant, Zimmern und Angeboten. Sie werden deshalb als statisch bezeichnet, weil sie sich nicht so häufig ändern. Sie sollen für potenzielle Gäste und auch für Google interessant und informativ sein. Google-optimiertes Schreiben unterliegt eigenen Regeln, auf die ich hier nicht eingehe. Zu den dynamischen Texten zählen Ihre aktuellen Angebote (z. B. für Ferien und Wochenenden) und News, die sich idealerweise auch auf Facebook und anderen sozialen Medien befinden. Sie müssen regelmäßig in eigener Sache publizieren, auch um Ihre Chancen bei Google zu erhöhen und „Futter“ für einen eigenen guten Gäste-Newsletter zu haben.

Sprachlich gute Website-Texte

  • Orientieren Sie sich am gesprochenen Wort (Alltagssprache) und verfallen Sie nicht in einen Korrespondenzstil.
  • Kurze, klare, einfache Sätze werden am schnellsten aufgenommen. Verwenden Sie nie mehr als 15 Wörter pro Satz. Komplizierte Schachtelkonstruktionen mit zahlreichen Nebensätzen sind schwer lesbar.
  • Signalisieren Sie dem Kunden einfache Auswertbarkeit, indem Sie den Satz leicht verständlich formulieren, am besten mit nur einem Gedanken pro Satz.
  • Verwenden Sie innerhalb der Sätze überwiegend zweisilbige Wörter, also z.B. "liefern" statt "Lieferung vornehmen".
  • Benutzen Sie viele Verben und wenig Substantive und formulieren Sie aktiv. „Ich, kam, sah und siegte“ (veni vidi vici) von Julius Cäsar hört sich einfach besser an als „nach meiner Ankunft und Besichtigung trug ich einen Sieg davon“.
  • Durch einige bildhafte Verben oder Metaphern an der richtigen Stelle gewinnt Ihr Text an Ausdrucksstärke.
  • Verwenden Sie möglichst wenige Fremd- und Fachausdrücke. Fassen Sie den Vorteil Ihres Angebotes in eine einfache, klare Sprache. Trend- und Modewörter werden vielleicht nicht von allen Lesern verstanden, deshalb ist auch hier sparsamer Gebrauch ratsam.
  • Fassen Sie alle Vorteile Ihres Angebotes auf der Website zusammen, Wie- derholungen, die für Klarheit sorgen, sind nicht schädlich.
  • Unterlegungen und Hervorhebungen betonen wichtige Aspekte ähnlich wie Bilder und Grafiken. Eine klare Struktur hilft, Einzelinformationen besser einzuordnen und letztlich auch das Interesse des Lesers zu wecken.

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Ihr Dr. Michael Peschke
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