08.09.2019

Gegen Fachkräftemangel im Gastgewerbe?

Google for Jobs. Jetzt neu.

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Das Gastgewerbe kämpft gegen den akuten Fachkräftemangel. Junge Leute schrecken zunehmend die Rahmenbedingungen wie familienunfreundliche Arbeitszeiten, schlechte Bezahlung, ländliche Lagen und mitunter ruppige Umgangsformen ab. Ausländische Arbeitskräfte können die Lücken nur unzureichend schließen. Viele Hotels und Restaurants versuchen alles, um gute Fachkräfte zu finden. Vielleicht hilft ja auch der neue Service Google for Jobs. Ein Versuch ist es auf jeden Fall wert.

So funktioniert Google for Jobs

Wenn Arbeitsplatzsuchende z. B. „Koch Job Düsseldorf“ eingeben, dann erscheint in der Google-Trefferliste eine Job-Auswahl mit weiteren Selektionsfeldern und Links zur Detailansicht und zu allen weiteren Angeboten. Darunter sind dann auch die Anzeigen der klassischen Jobbörsen. Möglich ist aber auch, dass darunter offene Stellen angezeigt werden, die Hotels oder Restaurants auf ihren Webseiten platzieren. 

Google bündelt bei der Job-Anzeige auch weitere Informationen des suchenden Arbeitgebers, wie z. B. den Standort und die Erreichbarkeit vom Wohnort des Nutzers (über Google Maps) und Bewertungen des Unternehmens (aus Google My Business). Dabei gilt auch hier „Mobile first“. Die Anzeigen sind auf die mobile Suche hin optimiert, weil der Trend zum Smartphone geht. Rund 60 Prozent der Job-Interessenten suchen bereits mobil nach Job-Angeboten.

Ihre Job-Anzeige bei Google

Wenn Sie es schaffen, Ihre Job-Anzeigen auf Ihrer Internetseite direkt bei Google zu platzieren, dann können Sie sich das Geld bei Monster.de & Co. sparen. Voraussetzung dafür ist, dass Sie die Spielregeln der Optimierung beherrschen und Google for Jobs tatsächlich eine Wirkung hat. Es kann ja auch sein, dass Jobsuchende direkt ihre Lieblingsplattformen ansteuern und nicht die Google-Suche nutzen. Offizielle Zahlen zur Verteilung fehlen noch.

Die Jobanzeigen auf Ihrer Website, z. B. in einer eigenen Rubrik „Offene Stellen“, müssen von den Google-Robots gut erreichbar sein und über den Typ „Job Posting“ strukturiert sein. Dazu gehören Angaben zur Stelle und Ihr Logo, das eingeblendet wird. Wenn Sie Ihre Stellenanzeige mehrfach auf Ihrer Website anzeigen möchten, nutzen Sie sogenannte Canonical Tags, um schädlichen Double-Content zu vermeiden. Änderungen können Sie jederzeit in Ihrem Job Posting vornehmen. Nicht mehr gültige Stellenanzeigen sollten Sie kennzeichnen bzw. deaktivieren.

Die klassischen Regeln für suchmaschinenoptimierte Website-Texte gelten auch bei Stellenanzeigen. Titel (Title), Beschreibung (Description) und Anzeigentext orientieren sich an den zentralen Suchbegriffen (z. B. übliche Stellenterminologie). Google lässt aber im Hintergrund auch leistungsfähige KI-Software laufen, um Nutzern auch passende Alternativen anzubieten.

Wie das genau funktioniert, beschreibt Google unter developers.google.com/search/docs/data-types/job-posting.

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