Google for Jobs

Fachkräfte im Gastgewerbe online finden

© Drazen - stock.adobe

Der Fachkräftemangel ist im Gastgewerbe besonders stark ausgeprägt. Viele haben in der Corona-Zeit die Branche gewechselt, auch um mehr zu verdienen und bessere Arbeitszeiten zu haben. Hoteliers und Gastronomen müssen daher alle Register ziehen, um Stellen zu besetzen. Für die Personalrekrutierung immer wichtiger wird Google Jobs. Dieser neue Service ist seit Sommer 2019 auch in Deutschland freigeschaltet. Die Suchmaschine Nr. 1 möchte mit diesem neuen Service das Nutzererlebnis weiter verbessern. Nutzer können nun mit Google in über 120 Ländern nach Jobs suchen. Für etablierte Job-Portale entsteht eine mächtige Konkurrenz, auch wenn Google das verneint.

So funktioniert Google for Jobs

Wenn Nutzer z. B. „Koch in Düsseldorf“ eingeben, dann erscheint in der Google-Trefferliste eine Job-Auswahl mit weiteren Selektionsfeldern und Links zur Detailansicht und zu allen weiteren Angeboten. Darunter sind dann auch die Anzeigen der klassischen Jobbörsen oder der Rekrutierungsplattformen wie XING und Linkedin. Möglich ist aber auch, dass darunter offene Stellen angezeigt werden, die Unternehmen auf ihren Webseiten platzieren. 

Google bündelt bei der Job-Anzeige auch weitere Informationen des suchenden Arbeitgebers, wie z. B. den Standort und die Erreichbarkeit vom Wohnort des Nutzers (über Google Maps) und Bewertungen des Unternehmens (aus Google My Business). Dabei gilt auch hier „Mobile first“. Die Anzeigen sind auf die mobile Suche hin optimiert, weil der Trend zum Smartphone geht. Rund 60 Prozent der Job-Interessenten suchen bereits mobil nach Job-Angeboten.

So platzieren Sie Ihre Job-Anzeige bei Google

Wenn Sie es schaffen, Ihre Job-Anzeigen auf Ihrer Unternehmenswebsite direkt bei Google zu platzieren, dann können Sie sich das Geld bei Monster.de & Co. sparen. Voraussetzung dafür ist, dass Sie die Spielregeln der Optimierung beherrschen und Google for Jobs tatsächlich eine Wirkung hat. Es kann ja auch sein, dass Jobsuchende direkt ihre Lieblingsplattformen ansteuern und nicht die Google-Suche nutzen. Offizielle Zahlen zur Verteilung fehlen noch.

Die Jobanzeigen auf Ihrer Website, z. B. in einer eigenen Rubrik „Offene Stellen“, müssen von den Google-Robots gut erreichbar sein und über den Typ „Job Posting“ strukturiert sein. Dazu gehören Angaben zur Stelle und Ihr Logo, das eingeblendet wird. Wenn Sie Ihre Stellenanzeige mehrfach auf Ihrer Website anzeigen möchten, nutzen Sie sogenannte Canonical Tags, um schädlichen Double-Content zu vermeiden. Änderungen können Sie jederzeit in Ihrem Job Posting vornehmen. Nicht mehr gültige Stellenanzeigen sollten Sie kennzeichnen bzw. deaktivieren.

Die klassischen Regeln für suchmaschinenoptimierte Website-Texte gelten auch bei Stellenanzeigen. Titel (Title), Beschreibung (Description) und Anzeigentext orientieren sich an den zentralen Suchbegriffen (z. B. übliche Stellenterminologie). Google lässt aber im Hintergrund auch leistungsfähige KI-Software laufen, um Nutzern auch passende Alternativen anzubieten.

Wie das genau funktioniert, beschreibt Google unter developers.google.com/search/docs/data-types/job-posting.

Richtige Stellenanzeige

Ob sich genügend Bewerber über Google for Jobs melden, hängt auch von der Qualität ihrer Online-Stellenanzeige ab. Sie muss modern und in der Sprache ihrer Zielgruppe formuliert sein. Viele Stellenanzeigen sind noch zu altbacken und erregen keine Aufmerksamkeit. Da nützt dann auch der beste Kommunikationskanal nichts. 

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