24.03.2026

Trends der INTERNORGA 2026

Überblick für Gastronomen und Hoteliers

Internorga 2026

Die wichtigsten Trends der INTERNORGA 2026 lassen sich grob in vier Cluster einteilen: Food-Konzepte, Getränkekultur, Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

Food & neue Zutaten

  • Mikroalgen (v. a. frische Spirulina) als funktionale Zutat in Snacks, Bowls, Drinks und Backwaren; prämiert mit dem Zukunftspreis 2026.
  • Pilze als eigenständige Produktkategorie (Fleischersatz, Umami-Booster, Fermentation).
  • Internationale und „Streetfoodige“ Geschmacksprofile: Geflügel mit asiatischen Aromen, Snacks und Backwaren mit globalen Einflüssen.
  • One‑Hand- und To‑go‑Food für die Smartphone-Generation bleibt wichtig (Snackability, Convenience).

Getränke & neue Getränkekultur

  • Mocktails, Low‑ABV‑Drinks ((Low Alcohol by Volume) und funktionale Getränke (Energy, Focus, Wellness) als zentrale Säule der Getränkekarte.
  • Tee- und Kaffeekultur werden „neu gedacht“: von Matcha und Bubble Tea über Cold Brew bis zu Tee‑Tonics, dazu Specialty Coffee mit Fokus auf Extraktion, Aroma und Technik.
  • Hersteller zeigten neue Getränkekonzepte entlang Lifestyle, bewusster Konsum und Inszenierung im Gastraum.

Digitalisierung, Automation & KI

  • Starker Fokus auf Digitalisierung, vernetzte Kassensysteme, Payment, Self‑Service‑Terminals, digitale Reservierung und Gästemanagement, cloudbasierte Steuerungs‑ und Backoffice‑Software.
  • KI-Lösungen für Absatzprognosen, Bestelloptimierung und Reduktion von Food Waste wurden als marktfähig und bezahlbar präsentiert.
  • Robotics und Automatisierung in Küche und Service (z. B. unterstützende Systeme bei standardisierten Aufgaben) tauchten als Zukunftsthema in den Kongress- und Future-Food‑Bereichen auf.

Nachhaltigkeit & zukünftige Geschäftsmodelle

  • Future Food Area: alternative Proteine, ressourcenschonende Konzepte, neue Rohstoffe und nachhaltige Verpackungs‑ bzw. Logistikkonzepte.
  • Klarer Fokus auf Lösungen für Kostendruck, Fachkräftemangel und verändertes Konsumverhalten – etwa durch effizientere Technik, digitale Tools und vereinfachte Workflows.
  • Start‑ups/Newcomers Area stellten neue Geschäftsmodelle in den Außer‑Haus‑Markt vor (Subscriptions, Direct‑to‑Consumer‑Ansätze, KI‑gestützte Plattformen).

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