Jetzt in Zukunftsprojekte investieren

Überschussliquidität

© contrastwerkstatt - stock.adobe

Nach der aktuellen Bundesbankstatistik horten deutsche Unternehmen derzeit knapp 700 Milliarden Euro auf ihren Bankkonten. Ein angemessenes Liquiditätspolster ist in der derzeit noch unsicheren Corona-Lage gut und richtig. Wenn jedoch zu viel Geld brach liegt, können Verwahrentgelte und Inflation schnell zu einem Minusgeschäft führen und sich auch in der Krise bietende neue Chancen verpasst werden. Prüfen Sie daher jetzt Investitionen in hoffnungsvolle Zukunftsfelder. Antizyklisches Handeln kann sich auszahlen.

Smarte Veränderungen

  • Digitalisierung: Alles was in Unternehmen digitalisiert werden kann, muss in den nächsten Jahren digitalisiert werden. Dazu gehören Produkte, Services, Produktion, Verwaltung und Vertrieb. Neue Technologien wie Data-Management, Roboter, Künstliche Intelligenz, Datenbrillen und E-Commerce halten immer mehr Einzug in die Unternehmen. Das geht nicht ohne Personal mit Digitalkenntnissen. Daher werden auch die Ausbildungs- und Rekrutierungskosten zunehmen müssen.
  • New Work: Aktuell verschärft sich die Corona-Lage. Homeoffice ist wieder zur Pflicht geworden. Doch das ist nur ein Synonym für neues Arbeiten in der digitalen Welt. Es geht um fundamentale Änderungen der Art und Weise, wie und wo zukünftig gearbeitet wird. Der Bedarf an Büroräumen in teuren Lagen wird sinken. Auch steigen die Ansprüche qualifizierter Fachkräfte, die z. B. gerne in attraktiven Metropolen wohnen und auf flexible Arbeitszeiten Wert legen. Vor allem Arbeitgeber in ländlichen Regionen sind daher gefordert, neue innovative Wege im Personalmanagement zu gehen.

Ökologischer Wandel

Politik und Industrie treiben den ökologischen Wandel in Deutschland voran. BDI-Präsident Siegfried Russwurm sieht die Bundesrepublik vor dem größten Umbau der Geschichte. Der BDI schätzt das gesamte notwendige grüne Investitionsvolumen in Deutschland auf rund 860 Mrd. Euro. Davon entfallen auf die Industrie 50 Mrd. Euro, auf den Verkehr 220 Mrd. Euro, auf Gebäude 175 Mrd. Euro und auf Energie 415 Mrd. Euro. Kein Unternehmen kommt daher aus politischen, wirtschaftlichen und moralischen Gründen mehr an einem nachweisbaren Nachhaltigkeitsmanagement vorbei.

  • CO2-Reduktion: Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre gesamte Wertschöpfungskette CO2-neutral zu gestalten. Dazu gehören Produktion, Logistik und Verwaltung. Gebäude, Maschinen und die Energieversorgung sind anzupassen.
  • Kreislaufwirtschaft: Ein weiteres Ziel ist es, Plastik und Rohstoffverschwendung zu reduzieren. Neue Wege im Recycling sind daher notwendig.

Für digitale und grüne Investitionen benötigen Sie neben einem ausreichenden Eigenkapitalanteil eine passende Finanzierung. Dazu gehören klassische Investitionskredite, die mit immer neuen öffentlichen Fördermitteln kombiniert werden können.

copyright hoga-professional.de

Unser Partner

Auch interessant

Steuergeschenke bleiben aus

Steueränderungen 2022

Wie Sie Ihre Kunden aktivieren

Empfehlungsmarketing