26.11.2017

Das macht den "guten Chef" aus

Mitarbeitermotivation

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Ein schlechter Führungsstil treibt Mitarbeiter in die innere Kündigung und führt langfristig zu mehr Krankenständen sowie Fehlzeiten. Die volkswirtschaftlichen Kosten aufgrund demotivierter Mitarbeiter beliefen sich im vergangenen Jahr laut des Gallup Engagement Index 2016 auf bis zu 105,1 Milliarden Euro. Und auch in der Hotellerie und Gastronomie sieht es nicht besonders gut aus. 

Dabei haben die Chefs einen großen Einfluss auf die Motivation und Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter. Wer seine Mitarbeiter leistungsgerecht vergütet und ihnen mehr als den gesetzlichen Urlaub gibt, geht einen ersten Schritt in die richtige Richtung. Allerdings sind Gehalt und Urlaub nicht die wichtigsten Motivationsfaktoren im Unternehmen. Noch immer gibt es zu viele Vorgesetzte, die mit ihrem Befehlston ihre Mitarbeiter vergraulen.

Laut Umfragen wünschen sich viele Mitarbeiter Führungskräfte, die auf Augenhöhe kommunizieren und ihnen Freiraum für eigene Ideen sowie selbständiges Handeln geben. Gute Chefs sollten ihre Entscheidungen begründen und Mitarbeiter dabei unterstützen, ihr eigenes Potenzial zu entdecken und sich in ihrer Tätigkeit vollständig zu entfalten. Allerdings sind den Vorgesetzten auch Grenzen gesetzt. Hat der Mitarbeiter partout keine Lust oder keine Begabung für seine Tätigkeit, kann auch der beste Chef nicht viel ausrichten. Darum sollten Führungskräfte bei der Auswahl der Mitarbeiter darauf achten, dass auch der richtige Mitarbeiter am richtigen Arbeitsplatz ist. 

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