22.04.2018

Ergebnisse der Reiseanalyse 2018

Deutschland ist das beliebteste Reiseziel der Deutschen

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Laut der Reiseanalyse 2018 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) verbringen 28 Prozent der deutschen Reiseurlauber ihren Urlaub im eigenen Land. Besonders Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein gelten als Tourismus-Magnete.

Das Ausgabevolumen für Urlaubsreisen belief sich im letzten Jahr auf 73,4 Milliarden Euro und stieg damit im Vergleich zum Vorjahr um knapp neun Prozent. Weiterhin gaben die Deutschen 23 Milliarden Euro (+ 13 % im Vergleich zu 2016) für Kurzurlaubsreisen aus. Das ergibt für 2017 ein Gesamtvolumen von über 90 Milliarden Euro.

Auch die Bereitschaft, im Urlaub tiefer in die Tasche zu greifen, steigt. 30 Prozent der Reisenden möchten im Vergleich zum Vorjahr mehr ausgeben. Vor allem die heimische Hotel- und Gastronomiebranche profitiert von diesem Trend. Nur 13 Prozent der Befragten gaben an, ihre Ausgaben senken zu wollen.

Knapp drei Viertel der Reisenden lockt die Ferne. Vor allem Ziele außerhalb von Europa haben mit acht Prozent ein Rekordhoch erreicht. Zu den beliebtesten Reisezielen in Europa gehören Spanien (13,1 %), Italien (8,3 %) und Österreich (5 %). 

Pauschalreisen sind für Reiseanbieter die wichtigste Organisationsform. Die meisten Reisen werden noch immer über das persönliche Gespräch im Reisebüro gebucht. Aktuell liegt der Anteil der Onlinebuchungen bei 38 Prozent (2017). Dieser soll laut FUR-Experten noch vor 2020 die 50-Prozent-Marke übersteigen.

Die Aussichten für das Urlaubsjahr 2018 sind vielversprechend. Rund 70 Prozent der Deutschen planen (sicher bzw. wahrscheinlich) für das aktuelle Jahr eine Urlaubsreise. Lediglich elf Prozent der Befragten gaben an, in diesem Jahr nicht in den Urlaub fahren zu wollen.

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